22. Januar 2010
GWF-Umsatz 2009

 


Kitzingen / Repperndorf, Januar 2010. Das Jahr 2009 war auch für die Winzergemeinschaft ein Jahr mit Höhen und Tiefen. Die GWF schließt mit einem leichten Umsatzrückgang von 1,2 Prozent das Geschäftsjahr mit einem Gesamtumsatz von 36,6 Millionen Euro ab (2008: 37 Millionen Euro). Das sehr gute Weihnachtsgeschäft hat die verhaltenen Ergebnisse aus den ersten Quartalen aufgefangen. Auch die Sonderaktionen im Jubiläumsjahr der GWF und die eigens für den runden Geburtstag editierten Jubiläums-Silvaner haben positiv zum Umsatz beigetragen.

Heterogene Entwicklung der Vertriebsbereiche

Deutlich verbessert hat sich die Wertschöpfung beim Geschäft mit dem Offenwein. Im Vergleich zum Vorjahr wurden 2009 mit 22 Prozent weniger verkaufter Menge sieben Prozent mehr Umsatz erwirtschaftet.

Im Geschäft mit dem Flaschenwein sanken die Zahlen um 2,2 Prozent. Wichtigster Partner der Winzergemeinschaft im Flaschenweinvertrieb ist der deutsche Lebensmitteleinzelhandel. Hier werden 70 Prozent des gesamten Umsatzes der GWF generiert. Das Ergebnis für 2009 ist in diesem Vertriebsbereich um vier Prozent zurückgegangen. Diese Entwicklung ist nicht im Konsum der Frankenweintrinker begründet, sondern lag vor allem am vorsichtigen Einkaufsverhalten des Handels.

Sehr positiv hat sich das Privatkundengeschäft entwickelt. Hier wurden 13,5 Prozent mehr Geschäft gemacht. Das entspricht 10 Prozent des Gesamtumsatzes. Begründet ist diese Entwicklung vor allem durch die vielseitigen Aktivitäten im 50sten Jubiläumsjahr der Winzergemeinschaft.

Der Export hat sich in der absoluten Zahl mit einem Zuwachs von 21 Prozent sehr positiv entwickelt.

Die strategische Neuausrichtung des Rotweingeschäftes bei der Winzergemeinschaft Franken hat sich auch 2009 weiter positiv auf den Gesamtumsatz ausgewirkt. Beim Umsatz mit den Rotweinen konnte ein Plus von sieben Prozent verzeichnet werden, was einem Mengenzuwachs von 15 Prozent entsprach.

Ausblick 2010:

Vermarktungsstrategien weiter ausbauen

Bei den Weißweinen entspricht die Erntemenge 2009 nur knapp dem Bedarf. Dieser Situation wird die GWF im laufenden Geschäftsjahr mit gezielten Preiserhöhungen begegnen.

„Unsere jüngsten Markenweinkonzepte haben in der Vergangenheit für gute Umsätze gesorgt. Deshalb präsentieren wir auch in diesem Jahr neue Weinkonzepte, vor allem im Bereich der Weißweine“, sagt Michael Schweinberger, geschäftsführender Vorstand.


> zurück zur Übersicht   > nach oben