Kürbiszeit ist Schlemmerzeit

In den leckersten Formen und Farben finden wir momentan Kürbisse auf den Marktständen der Region. Lange wurde der Kürbis jedoch unterschätzt, bis er endlich seinen Weg in die deutsche Küche fand.

Heute ist er ein Symbol für den Herbst und gehört zum Herbst wie bunte Blätter und Flugdrachen. Seinen Ursprung hat die Kürbispflanze in Südamerika und wurde im Zuge der Entdeckung Amerikas nach Europa gebracht. Inzwischen kann man weltweit über 800 Sorten zählen. In der Vielzahl ihrer Formen und Farben gibt er nicht nur eine tolle Herbstdekoration ab, sondern steckt auch voller Vitalstoffe. Neben den Vitaminen A, C und E, finden sich Ballaststoffe, Magnesium und weitere tolle Fitmacher in essbaren Kürbissen. Besonders angetan sind wir von den Sorten Butternut und Hokkaido. Diese eignen sich hervorragend für unzählige Kürbisgerichte.

Im Folgenden haben wir uns daher drei tolle Kürbisrezepte für Sie ausgedacht. Zum Kürbisrisotto mit dem nussigen Hokkaido empfehlen wir den cremig, runden Grauer Burgunder vom Winzerkeller im Taubertal. Butterweiche und leicht geröstete Hokkaidospalten aus dem Ofen passen hervorragend zum harmonischen Chardonnay der Kellermeisterauswahl. Eine asiatisch angehauchte Kürbissuppe aus dem Butternutkürbis mit Kokosmilch, Ingwer und Orange wird perfekt von der halbtrockenen Scheurebe aus dem Franken Sextett begleitet.

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Kürbisrisotto

Kürbisrisotto mit Grauen Burgunder
vom Winzerkeller im Taubertal


Zutaten für 4 Personen:
300g Risotto Reis
1 Zwiebel
500g Hokkaido Kürbis
100 ml Grauen Burgunder
80g Parmesan
50g Butter
1 Knoblauchzehe
1,5 l Gemüsebrühe
Öl zum Braten
Nach Belieben mit Zitronensaft und -Abrieb sowie Kürbiskernöl abschmecken.

Zubereitung:
Bereiten Sie einen Topf mit heißer Gemüsebrühe vor und lassen Sie den Topf bei kleiner Hitze auf dem Herd. Währenddessen schneiden Sie die Zwiebel in kleine Würfel. Den Kürbis ebenfalls kleinschneiden, sodass etwa 2 cm große Würfel entstehen. Erhitzen Sie das Öl zum Braten in einem großen Topf und geben, sobald das Öl heiß genug ist zuerst die Zwiebeln, dann kurz daraufhin die Kürbiswürfel hinzu und braten Sie alles scharf an. Schalten Sie die Hitze etwas runter, schneiden Sie den Knoblauch klein und geben ihn in den Topf und rühren Sie alles hin und wieder um. Ist der Knoblauch leicht gebräunt können Sie den Risotto Reis hinzugeben. Rühren Sie ihn 1-2 Minuten ein und löschen das Ganze mit 100 ml des Grauen Burgunders ab. Geben Sie ebenfalls einen vollen Schöpflöffel von der Gemüsebrühe hinzu und rühren bei mittlerer Hitze immer wieder um, bis die Flüssigkeit fast eingesogen ist. Dann geben Sie wieder einen Schöpflöffel Gemüsebrühe hinzu und rühren stetig weiter. Wiederholen Sie dies, bis die Brühe aufgebraucht ist. Probieren Sie nun den Reis. Wenn dieser noch hart ist, geben Sie noch etwas Wasser hinzu. Hat der Reis den gewünschten Biss erreicht, geben Sie Butter und Parmesan hinzu. Schmecken Sie das Ganze mit Salz und Pfeffer ab. Toll passt hierzu auch etwas Saft von einer Zitrone und etwas Zitronenabrieb. Abschmecken können Sie das Ganze mit etwas Kürbiskernöl kurz vor dem Servieren.

Dazu ein Glas des cremig, runden Grauburgunder vom Winzerkeller im Taubertal  – Voilà!

Hokkaido-Spalten

Hokkaido-Spalten aus dem Ofen mit dem
Chardonnay der Kellermeisterauswahl


Zutaten für 4 Personen:
500 g Hokkaido Kürbis
1 Thymianzweig
1 EL grobes Meersalz
ca. 1 TL Pfeffer
0,1 l Olivenöl

Zubereitung:
Heizen Sie den Ofen bei etwa 200°C mit Ober- und Unterhitze vor. Kürbis halbieren, (ungeschält!) in etwa 0,5 cm dünne Scheiben schneiden und bei Seite stellen. Geben Sie etwas Olivenöl auf ein Blech und verteilen Sie die Kürbis Scheiben darauf. Danach Thymianzweig zerrupfen und grob über dem Kürbis verteilen. Streuen Sie das Salz darüber und pfeffern Sie nach Geschmack. Geben Sie nochmals einen ordentlichen Schuss Olivenöl auf die Kürbisscheiben und mischen Sie die Gewürze und das Öl mit den Händen unter die Kürbisspalten. Nun kann das Ganze für 20 - 30 Minuten in den Ofen. Servieren Sie den Ofenkürbis beispielsweise mit ein paar Tropfen gereiftem Aceto Balsamico und reichen Sie Fleur de Sel und geröstetes Weißbrot dazu.

Dazu ein Glas vom Chardonnay der Kellermeisterauswahl– Voilà! Guten Appetit.

Asiatische Kürbissuppe

Asiatische Kürbissuppe mit der Scheurebe aus dem Franken Sextett


Zutaten für 4 Personen:
1 kg Butternutkürbis
1 Dose Kokosmilch
1 Knoblauchzehe
300 ml Hühnerbrühe
1 Saft einer Orange
1 frischer Ingwer
1 Zwiebel
Salz und Pfeffer zum abschmecken
Öl zum Braten

Zubereitung:
Schneiden Sie als Erstes den ungeschälten Kürbis und die Zwiebel in kleine Würfel. Erhitzen Sie etwas Öl in einem Suppentopf und geben den Kürbis und die Zwiebeln hinein. Braten Sie alles kurz scharf an und schalten den Herd dann wieder zurück. Zerkleinern Sie die Knoblauchzehe und geben diese hinzu. Schälen Sie ein Ende des Ingwers und schneiden Sie 4 dünne Scheiben ab und geben diese mit in den Topf. Rühren Sie alles für 2 - 3 Minuten und braten es leicht an. Löschen Sie das Ganze schließlich mit der Brühe ab und lassen es kurz aufkochen. Nun geben Sie die Kokosmilch hinzu und lassen das Ganze 20 Minuten langsam köcheln. Wenn der Kürbis weich ist, pürieren Sie alles bis die Suppe eine sämige Konsistenz erhält. Köcheln Sie alles 10 Minuten weiter, geben Sie den Saft der Orange hinzu und schmecken alles mit Salz und Pfeffer ab.

Servieren Sie die Suppe mit geröstetem Weißbrot und einem Glas der halbtrockenen Scheurebe aus dem Franken Sextett. Zur Verzierung eignet sich Koriander, Petersilie oder ein Schuss Kürbiskernöl.