Weinfakten

Was Sie schon immer rund um Wein wissen wollten

Hier finden Sie Antworten auf Fragen, die Sie sich vielleicht schon einmal gestellt haben oder die Sie überraschen werden. Stöbern Sie einfach mal rein und erfahren Sie Fakten über die Welt der Weine.

Hier und da empfehlen wir Ihnen passend zum Thema einen Wein, damit Sie der Thematik zu Hause gleich mal auf den (Flaschen-)Grund gehen können! Es erwartet Sie die spannende Vielfalt der Frankenweine mit einer großen Auswahl an charaktervollen Weißweinen, Rotweinen und vielem mehr. 

Wie lange ist ein geöffneter Wein haltbar?

Bei diesem Weinwissens-Fakt möchten wir gleich auf drei Fragen eingehen, die unseren Weinberatern sehr häufig gestellt werden:

Wie lange ist Wein in einer geöffneten Flasche haltbar, woran erkenne ich verdorbenen Wein bzw. kann Wein überhaupt schlecht werden?

Den größten Einfluss auf die Haltbarkeit eines geöffneten Weins hat der uns umgebende Sauerstoff. Er bewirkt, dass der Wein in der Flasche „oxidiert“. Dies ist der gleiche Effekt, welcher einen angeschnittenen Apfel mit der der Zeit bräunlich werden lässt. Der Wein verdirbt jedoch nicht wie ein Apfel. Im Extremfall wird ein lange geöffneter Wein unappetitlich riechen und schmecken.

Daher sollte man eine geöffnete Flasche zur Aufbewahrung unbedingt verschließen. Verwenden Sie dazu einfach den original Schraubverschluss oder Weinkorken.

Um den Vorgang etwas zu verlangsamen die Weinflaschen immer im Kühlschrank bei ca. 4-7 °C lagern. Dies kann die Haltbarkeit zusätzlich verlängern. Dies gilt übrigens auch für Rotwein. Der sollte dann ca. 1-2 Stunden vor dem Genuss aus dem Kühlschrank herausgenommen werden.

In der Regel kann man sagen, dass Weißweine verschlossen und gekühlt rund 3-5 Tage und Rotweine sogar bis zu 7 Tage haltbar sind. Doch Vorsicht, ist nur noch die Hälfte des Weins in der Flasche übrig verkürzt sich die Haltbarkeit auf etwa zwei Tage. Bei einem Viertel sollte der Wein innerhalb des nächsten Tages getrunken werden.

Unsere Tipps:

Geöffneten Wein kühlen, den Einfluss von Sauerstoff minimieren und einfach immer wieder mal probieren. Vertrauen Sie Ihren Sinnen. Denn das Wichtigste ist, dass er Ihnen noch schmeckt! Wer gerne nur ein Gläschen am Abend genießen möchte ohne sich über die Haltbarkeit Gedanken zu machen, dem empfehlen wir unsere 0,25 l Mini-Bocksbeutel. 

Jahrgang 2016

Tilman

Müller-Thurgau
Qualitätswein | halbtrocken
2,00
1,80
In den Warenkorb
0,25 L | 7,20 €/l inkl. MwSt | zzgl. Versandkosten
Jahrgang 2015

Tilman

Domina
Qualitätswein | trocken
2,40
2,16
In den Warenkorb
0,25 L | 8,64 €/l inkl. MwSt | zzgl. Versandkosten
Blumenduft im Wein?

Eine schöne Eigenschaft von Wein: Er überrascht uns immer wieder aufs Neue durch seine Vielfältigkeit an Aromen.

Doch woher kommen diese Düfte und Geschmäcker im Wein?

Bei Weinaromen unterscheiden wir zwischen Primär-, Sekundär und Tertiäraromen.

Primäraromen

Primäraromen sind die Aromen, welche die Traube aus dem Weinberg als Grundlage für den Wein mitbringt. Im Bacchus beispielweise befinden sich in den Trauben Aromastoffe, so genannten Terpene, die man auch genauso in manchen Blüten vorfindet. Dadurch entsteht der blumige Duft.

Sekundäraromen

Während der Gärung entstehen Sekundäraromen. Hier können, durch die geschickte Wahl der Hefen, tolle Aromen hinzukommen oder hervorgehoben werden.

Tertiäraromen

Tertiäraromen entstehen durch den Ausbau und die Lagerung. Das klassische Beispiel sind Aromen wie Tabak, Vanille oder Nusstöne. Diese Aromen erhalten Weine durch die Lagerung in Barrique-Fässern. Barrique-Fässer haben angetoastete Innenseiten, die Röstaromen an den Wein abgeben. Die Poren des Holzes lassen zudem einen Sauerstoffaustausch zu, der die Aromen insgesamt reifer und runder werden lassen.

Probieren geht über Studieren

Im Anhang finden Sie drei Produktempfehlungen, die wir Ihnen passend zum Artikel anbieten möchten.
Einen Bacchus, dessen Duft durch die Primäraromen an einen Blumenstrauß erinnert sowie einen Regent, der durch wunderbare Tertriäraromen nach Süßholz und Vanille duftet.

In unserem Paket "Weinprobe für zu Hause" können Sie mit den beigefügten Weinverkostungsunterlagen in geselliger Runde mit Freunden die Aromenvielfalt der Weine entdecken.

Viel Freude beim Verkosten!

Weine zum Thema:

Brut, extra brut? Was ist nun trocken?

Nicht nur die Weinregeln sind kompliziert, auch beim Sekt sorgen die Bezeichnungen auf der Flasche regelmäßig für Verwirrung.

Was heißt denn eigentlich brut oder extra brut?

Und was nimmt man, wenn man trockenen Sekt trinken möchte?
Die Bezeichnung auf der Flasche bezieht sich auf den Süßegrad bzw. die Herbheit von Sekt. Durch die Fülldosage, welche dem Sekt zur Süßung zugegeben wird, kann gesteuert werden, welchen Geschmack der Sekt haben soll. Sie ist eine Mischung aus in Wein gelöstem Zucker und Hefe. Hierbei gibt es sieben verschiedene (und sich teilweise etwas überschneidende) Süßegrade.

Die Abstufungen von sehr trocken nach süß im Überblick:

Brut Natur < 3g
Extra Brut < 6g
Brut < 15g
Extra Trocken 12 – 20 g
Trocken 17 -35 g
Halbtrocken 33 – 50g
Süß > 50g

(Gramm Zucker pro Liter)

Probieren Sie hierbei passend zum Thema die Weinlinie Glanzstück. Sie ist eine Besonderheit unseres Sektangebotes und beschert Ihnen glänzende Momente zu einem hervorragenden Preis-Leistungsverhältnis. Zum Wohl!

Sekt zum Thema

Jahrgang 2015

Glanzstück

Kerner
Deutscher Sekt b.A. | Sekt trocken
13,80
12,42
In den Warenkorb
0,75 L | 16,56 €/l inkl. MwSt | zzgl. Versandkosten
Was bedeutet „mineralisch“?

Immer wieder hört man bei Weinproben das Wort „mineralisch“ oder liest es in einer Weinbeschreibung - doch was bedeutet das eigentlich?

Geschmacklich

Geschmacklich wäre das vermutlich am besten beschrieben mit Wörtern wie stoffig, schmirgelnd, kreidig, kalkig oder seidig. Ebenso fühlt es sich am Gaumen an, wenn man einen mineralischen Wein probiert.

Doch woher kommt dieser Geschmack?

Zu diesen Thema gibt es nach wie vor viel Diskussionsbedarf. Obwohl es noch keine endgültige Erklärung gibt zeigt sich, dass Trauben die Mineralstoffe aus dem Boden in sich aufnehmen können und diese in die Trauben gelangen. Denn Fakt ist, dass man Unterschiede zwischen Weinen von unterschiedlichen Böden schmecken kann, trotz gleicher Rebsorte, gleichem Jahrgang und gleicher Ausbaumethode. Weine, bei denen die Wiedererkennung der Herkunft und des Bodens besonders hoch ist, werden als Terroir-Weine bezeichnet.

Sie möchte nun selber probieren, wie sich „mineralisch“ anfühlt?

Hier haben wir Weinempfehlungen für Sie:

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