Wo kommt die Scheurebe her?

Im Jahr 1916 züchtete Georg Scheu in Alzey an einer Landesanstalt für Rebenzüchtung die Scheurebe. Es handelt sich um eine Kreuzung aus Riesling und Bukettrebe. Ursprünglich ging Georg Scheu irrtümlich von Riesling und Silvaner aus. Erst ein DNA-Test im Jahr 2012 bestätigte die tatsächliche Kreuzung mit der Bukettrebe.

Namensgebung der Scheurebe

Bis die Rebsorte ihren heutigen Namen erhielt, war es ein langer Weg. Georg Scheu nannte seine Neuzüchtung zunächst „Sämling 88“ oder „S 88“. Mit dem aufkommenden Sortenschutz wurde sie 1956 nach dem Züchter Scheurebe benannt. In Österreich wird sie teilweise weiterhin als „Sämling 88“ bezeichnet.

Wie schmeckt eine Scheurebe?

Die Scheurebe-Weine überzeugen durch aromatisch-fruchtige Aromen. Alle Weine teilen die Note von schwarzen Johannisbeeren. Zusätzlich kommen Mango, Limonen, Pfirsich und exotische Nuancen hinzu, die den lebendig-fruchtigen Geschmack ausmachen. Das volle Bukett entwickelt mit zunehmender Reife Duftnoten von Pfirsich und Rosen. Diese Stärken zeigen sich bis hin zu den hohen Prädikatsweinen.

Was passt zur Scheurebe?

Die Scheurebe bietet vielseitigen Genuss – vom Willkommenstrunk bis zum Dessert. Halbtrockene und trockene Varianten passen hervorragend zu aromatisch-würzigen und deftigen Speisen sowie zu herbstlichen Kürbisgerichten. Auch die asiatische Küche mit Fisch, Geflügel und Gemüse harmoniert bestens. Lieblich ausgebaute Spätlesen begleiten süße und fruchtige Desserts ideal.